Montag, 4. Januar 2010

Willkommen im Neuen Jahr

Mei, jetzt hab ich aber geschludert - so lang schon nix mehr geschrieben!

Aber jetzt!

Gut rübergerutscht sind wir - Anja, Stephan, Birgit und ich.
Obwohl Anja nicht so gut beieinander war, hat sie doch insgesamt drei Stunden mit uns verbringen können und das Anstoßen und das Bleigießen hat sie sich nicht entgehen lassen.

Zwischendrin haben wir ihren Dad ein bisserl aus der Fassung gebracht. Stephan meinte auf seine Frage, wo wir die Feuerwerksbatterien zünden, ganz flapsig: "Auf'm Rasen - das brennt zwar ein paar Löcher in den Rasen, aber bis Sommer wächst das schon wieder zu!". Anmerkung der Redaktion: Anja's Dad ist passionierter Gärtner und es gibt wohl keinen perfekteren Rasen als seinen!

Deshalb war der also ein wenig aus dem Häuschen - und wir lagen am Boden vor Lachen!

Die folgenden Tage im Neuen Jahr waren faul-entspannend. Nur hab ich mir wohl in der Sylvesternacht einen ekelhaften, festsitzenden Husten geholt.
Nachdem der trotz Mamas Salbeitee nicht besser wurde, bin ich nun heute zum Doc und war ein bisserl erstaunt, wie heftig es wohl doch ist: Die Lunge macht rechts unten "blubbernde" Geräusche (O-Ton des Docs) und ich soll mal flugs ne Ladung Antibios einschmeißen, ehe das eine Lungenentzündung wird. Und weil er sich schon das letzte Mal meine schmerzende Schulter angucken wollte, hat er das dann auch gemacht. Doc tippt auf eine Entzündung an den Sehnen und hat mich zur ultimativen Abklärung gleich noch zum Röntgen geschickt. Nachdem ich nun eh schon fast drei Stunden unterwegs war, hab ich das auf dem Weg dann auch gleich drangehängt. Das Röntgenbild gab keinen Hinweis auf Schäden an den Knochen, also sind's wohl doch die Weichteile...Entzündungshemmer hat mir der Doc auch gleich verschrieben.

So bin ich nun die ganze Woche krank geschrieben und habe dann mittags auch gemerkt, daß das wohl ganz gut ist. Hab noch die wichtigsten Sachen weggearbeitet und dann zuhause gemerkt, wie ko ich bin. Deshalb ab ins Bett und erstmal zwei Stunden geschlafen. Hat richtig gut getan und jetzt geht's gemütlich auf dem Sofa bei Salbeitee weiter.

Dienstag, 29. Dezember 2009

Lausbubenstreiche

Dieser Maximilian!

Heute vormittag lese ich auf der Pinnwand meiner Cousine in "Facebook", daß sie fast ihren Flug verpaßt hätte, weil ihr Maximilian an Weihnachten den Ausweis gemopst hat.

Und das kam so: Bei der Familienfeierei bekam Maximilian Sabine's Tasche zu fassen, hat sich damit still und leise unter den Tisch verkrümelt und sie durchforstet und ausgeräumt. Alle Karten aus dem Geldbeutel, die Münzen schön gestapelt und auch noch sonstiges Utensil auf Spieltauglichkeit untersucht.

Irgendwann wurde er erwischt und die ganzen Sachen wieder zusammengeklaubt und in der Tasche wieder verstaut. Aber offensichtlich hat er den Ausweis wohl anderweitig deponiert.

Jedenfalls fiel bis gestern früh am Flughafen der Verlust nicht auf, aber beim Einchecken dann halt doch. Zum Glück war's ein Inlandflug, da reicht auch ein anderes Ausweisdokument. Aber für Aufruhr und Verwirrung hat's natürlich im Moment schon gesorgt.

Sabine's Eltern haben dann zuhause alles durchkämmt, bis schließlich jemand die Idee kam, daß Maximilian damit zu tun haben könnte. Bruderherz wurde benachrichtigt und siehe da, der Ausweis fand sich zwischen den Spielsachen! Jetzt wird er hinterhergeschickt....

So ein Lauser!

Montag, 28. Dezember 2009

Heart goes international

Nach 5000 verkauften Büchern der Start in eine neue Auflage - das "Herzbuch" geht neue Wege.

Schon zu Pepis Lebzeiten hatten wir von der Option, das Buch ins Englische zu übersetzen, geträumt. Nach erneuten Anfragen meiner anglophonen Freunde nun die fixe Idee, das "Hirngespinst" in die Tat umzusetzen.

Und gleich alle Hebel in Verbindung gesetzt. Heike will mir beim Übersetzen helfen. Tino signalisiert vom Verlag aus Zustimmung. Natürlich müssen noch Details geklärt werden. Und mit viel Glück kann ich mit meinem Londontrip auch erste Kontakte zu englischen Verlagen zwecks Veröffentlichung knüpfen.

Heute Abend treffe ich mich mit Tino in München zum kontreten Gespräch bezüglich der Buchrechte. Ich bin gespannt wie Flitzebogen und würde mich total freuen, wenn dieses Projekt 2010 verwirklicht werden könnte!

"Heart goes international" wird mein Projekt für's Neue Jahr!

Samstag, 26. Dezember 2009

Oh du Fröhliche...

Jetzt ist es schon wieder vorbei, das Weihnachtsfest.
Aber sooo schön war es!

Wie üblich harmonisch-lustig. Der Hl. Abend bei meiner Schwester bei frischem Lachs mit Wildreis und Blattspinat, davor ein Krabbencocktail, danach ein Lebkuchenparfait.

Viele Geschenke, viel Spaß, viel Gesang und Gekicher - so soll's sein!

Am 25. die gleiche Besetzung mittags noch einmal, diesmal mit Bruderherz und Familie bei meiner Mutti. Die Enten hat meine Mutti in den Ofen geschoben und beaufsichtigt, der Rest oblag mir. Wobei Blaukraut schon tags zuvor fertiggestellt - aufgewärmt schmeckt's am Besten. Und natürlich Kartoffelknödel dazu. Davor ein Vogerlsalat mit Radicchio, Wachteleiern, Bresaola-Schinken und Honig-Senf-Dressing.
Nachspeise: ein exotischer Fruchtteller.

Dann gab's nochmal Bescherung für und an alle, die gestern nicht da waren. Letztendlich hat jeder nochmal was bekommen und Maximilian natürlich am meisten. Der wurde gar nicht fertig mit Auspacken, den Rest haben wir abends mit zu meinem Bruder geschleppt, wo wir abends noch einmal lustiges Gelage hatten, mit meiner älteren Schwester und Familie als Erweiterung.

Jetzt waren alle zusammen und Maximilian lief zu Hochform auf: "Ich bin gestaunt" und "Oberquatschpaul" waren nur zwei seiner urkomischen Wortkreationen. Wir stolperten über die ganzen Spielsachen, blödelten rum, Jasmin und Daniela haben geflötet und Maximilian hat mit seiner neuen Gitarre, die den Hl. Abend schon nicht ganz überstanden hatte, lautstark begleitet.

Heute nun ist Siesta angesagt. Lange schlafen, erst Mittags Reste niedermachen und bei herrlichem Sonnenschein ein bißchen raus.
Vielleicht klappt auch noch ein Treffen mit Anja und Stephan, mal sehen.

Frohe Weihnachten euch allen - ich hoffe, ihr hattet es auch so schön!

Dienstag, 22. Dezember 2009

Haifisch im Stadtbach

Das ist keine Schlagzeile einer verschlafenen Kleinstadt.
Das ist Maximilians feste Überzeugung!

Tatsächlich liefert der kleine Mann grad Schoten am laufenden Band und das mit einer Miene, die einen pausenlos unter den Tisch vor Lachen schickt.

So behauptete er am Wochenende doch glatt, er habe einen Haifisch im Bach seines Heimatortes gesehen. Allen Ernstes!

Heut nun erzählt mir meine Mutter, daß sie ihm erzählt habe, daß sie neulich zwei Suppentassen zerdeppert habe und ihr die langsam ausgehen. Maximilian daraufhin ganz trocken: "Mußt du halt besser aufpassen, Oma!

Der nächste Brüller: Mein Bruder hatte sich zum Frühstück mit unserer Cousine, die über Weihnachten zu Besuch weilt und Maximilians Patin ist, verabredet.
Maximilian zu seinem Papa: "Du sollst dich nicht mit schönen Frauen zum Frühstück treffen".

Da soll mal einer ernst bleiben!
Und wenn man dann vor Lachen am Boden liegt, legt Maximilian ganz "gschamig" den Kopf auf die Schulter und grinst einen spitzbübisch an.

Ich denke, wir werden Weihnachten viel zu lachen mit ihm haben!

Montag, 21. Dezember 2009

Vorweihnachtliches Wochenende

Randvoll gefüllt mir Aktivitäten, aber doch sehr gemütlich war mein Wochenende.

Freitag nach der Arbeit los und als erstes - wie meistens - bei meiner Schwester aufgeschlagen. Das liegt einmal als erstes auf dem Weg und außerdem gibt's da feinen Espresso und dieses Mal natürlich auch Platzerl *mmmmhh

Auf dem Weg zu Muttern hab ich mir einen Surfstick besorgt, denn wozu hat man einen Läppi, wenn er nicht überall funzt! Auf dem weiteren Weg gleich nochmal einen Espresso bei Bruderherz mitgenommen, um klar zu machen, wann ich Maximilian sehen kann. Der ist Freitag nachmittag immer bei der "Erna-Oma".

Abends dann versucht, den Surfstick und das Internet in Gang zu bringen. Hat aber irgendwie nicht mögen. Kurzerhand die Hotline angerufen, da war schnell klar: Die Registrierung dauert über Nacht. Also bis Samstag warten. So gab's einen gemütlichen Fernsehabend mit dem "Kleinen Lord".

Samstag hieß es Schneeschippen und Einkaufen. Mama mag bei dem Wetter nicht raus, dafür ich. Nach den Einkäufen bin ich nochmal bei Brüderchen vorbei und hab da auch Maximilian angetroffen. Der war gerade erst aufgestanden. Eine Stunde haben wir verblödelt und uns für den Abend verabredet.

Dann der große Moment: Funktioniert das Internet jetzt?

Es tat - und gleich hatte ich Mama an meiner Seite, die interessiert meine Aktionen verfolgte. Hab sie gleich mal ranlassen, aber sie muß erst üben, mit der Maus und den Befehlen umzugehen. Immerhin weiß sie nun, was "google" ist und wie die Maus funktioniert.
Trotzdem betonte sie am Ende des Wochenendes, daß sie auf gar keinen Fall "so ein Teil" haben will. Schade, das wäre ein schönes Geburtstagsgeschenk von uns allen geworden.
Aber sie fragte gestern, als ich wieder fuhr, extra nochmal nach, ob ich den Läppi an Weihnachten wieder mitbringe. Ich glaub, die ist infiziert! *lach

So haben wir nach Mittagessen und einiger Zeit vor dem Bildschirm noch Tee und Platzerl gefuttert und abends hatte ich dann extra viel Spaß mit Maximilian. Sabine, meine Cousine aus Berlin, war auch da und es war ein richtig schöner, besinnlicher Weihnachtsabend mit ganz viel Spaß.

Sonntag stand langes Ausschlafen, ausgiebige Bad-Session und lecker Mittagessen an. Denn schon kurz danach ging's weiter nach Stuttgart zu Felix, der gestern Geburtstag hatte.
Da war eine recht große und lebhafte Bande vor Ort, auch hier wieder gemütlicher Kaffee und Platzerl.

Halb sieben bin ich los und war um elf erst zuhause. Über die Alb lag Schnee, ebenso beinahe durchgängig ab kurz nach Augsburg. Und so kroch ich, wofür ich normalerweise 2,5 Stunden brauche, 4,5 Stunden dahin. Hilft nix!

Von mir aus könnte es trotzdem jetzt ein bisserl so bleiben, zu Weihnachten wär das genau das richtige Wetter. Aber für morgen ist ja schon wieder Tau, Regen und Glatteis angesagt. Wer hat denn das bestellt?

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Geschäftiges Treiben

Jetzt läuft dann doch irgendwie die Zeit davon.

Jede Minute bis Weihnachten schein verplant - aber lauter schöne Sachen!

Eigentlich wollte ich heute in der Mittagspause noch einen Surfstick, ein Geschenk und Nachschub aus der Apotheke besorgen. Da fällt mir ein - heut ist gemeinsames Weihnachts-Mittagessen.
Apotheke wird also kurzerhand auf morgen verschoben, bei Aldi flitz ich so schnell vorbei und das Geschenk muß auch noch bis Wochenende warten - noch ist ja nicht Weihnachten!

Überhaupt gehe ich heut zweimal essen. Denn heut Abend habe ich Markus zum running sushi nach Landshut eingeladen, nachdem er so fleißig meine alte Kiste und den Läppi auf Trab gebracht hat. Außerdem hatte er Dienstag Geburtstag.

Über's Wochenende geht es dann ins Illertal. Runter von der A7 auf einen Espresso zu Schwesterherz und Nichten, danach Mama heimsuchen und evtl. abends mit Maximilian verblödeln.

Samstag bleibt dann hoffentlich Zeit für Weihnachtsmarkt, Anja und Kino.
Sonntag hat Felix Geburtstag und ich mache mich über die schwäbische Alb nach Stuttgart, zum Geburtstagskaffee und Geschenke abliefern. Ich hoffe sehr, es schneit nicht, denn von Stuttgart aus geht's dann direkt zurück nachhause.

Auch Montag und Dienstag sind jeweils schon verplant - einmal bin ich bei Heike zu Besuch, Dienstag ist unsere letzte große Vorstandssitzung dieses Jahr.

Ein nettes Kompliment hat mir gestern die Schatzmeisterin des Vereins gemacht: Sie fände die Arbeit des neuen Vorstands jetzt schon viel harmonischer als mit dem vorigen. Konkret: sie kam mit meiner Vorgängerin nicht klar. Ich hätte eine so positive, harmonische Art, meinte sie. *Froi

Ganz schön kalt war die Standwache gestern Abend, obwohl wir dick eingepackt und eine kleine Heizung dort hatten. Aber drei Stunden rumstehen - irgendwann waren meine Oberschenkel leicht angekühlt und ich hab mich gefreut, nachhaus in die warme Bude zu kommen. Nebenher noch Bereitschaft bei einem freien Zimmer im Frauenhaus, da hätte ich auch nochmal raus müssen. Aber es war völlig ruhig.

Nun schlag ich mich hier mit Jahresabrechnung, Statistik, Stellenplanmodul und der Organisation kranker Reinigungskräfte bis zum Ende des SchlaDo durch, dann wartet Sushi *sabber