Montag, 16. November 2009

Durchwachsenes WE

Mann, war das ein Wochenende!

Meinen Garten wollte ich winterfest machen. Und hab mich schon so über das Wetter am Freitag gefreut. So um elf, eine Stunde vor Feierabend, wurd mir plötzlich übel - in der Folge ließ ich den Wochenendeinkauf aus und legte mich zuhause erstmal hin.

Der Installateur hatte mir sein Aufkreuzen zugesagt. Denn schon seit Montag plätschert irgendwas aus der Spüle, sobald ich das Wasser laufen lasse. Auch die Spülmaschine ist davon betroffen, so daß ich in der Küche ohne Wasser total aufgeschmissen war.

Fest eingeschlafen bin ich dann und wurde erst wieder wach, als es schon wieder dunkel wurde. Nix mit Gartenaktion am Freitag also. Aber auch der Installateur war nicht aufgetaucht!

Am nächsten Tag ging's mir besser und ich stürzte mich auf den Garten. Als ich Mittags wieder reinkam das Dilemma: die Küche stand unter Wasser!
Ich hab den Installateur angerufen und erstmal meinem Ärger auf seinem AB Luft gemacht. Danach war ich ganze zwei Stunden mit dem Trockenlegen der Küche beschäftigt.

Diese Zeit ging natürlich im Garten ab, Trotzdem kam ich vor dem Dunkelwerden noch ein ganzes Stück voran. Zum Glück blieb die Küche nun trocken und ich konnte mich auf Tour zu Ikea machen. Dort erstand ich dann endlich die zwei Billys, die nun noch verpackt im Wohnzimmer liegen.

Jedenfalls ist meine Küche derzeit unbrauchbar. Problem ist, daß ich vor Mittwoch keine Zeit für den Installateur aufbringe, bis dahin aber auch keine Acts in der Küche veranstalte. Also werde ich ihn Mittwoch herzitieren und hoffen, daß es keine zu große Aktion wird.

Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen von Faulenzia, Kuchenbacken, Telefonieren und Kaffeetrinken.

Nun hoffe ich sehr, daß a) die Küche bald wieder fit und ich b) am kommenden Wochenende die restlichen Gartenarbeiten erledigen kann!

Donnerstag, 12. November 2009

Vorständin

...oder lieber Vorstandsfrau?

Wie auch immer, seit Dienstag Abend bin ich gewählte zweite Vorsitzende des Arbeitskreises für Fraueninteressen in Freising, Trägerverein für Notruf und Frauenhaus. Ich hab mich riesig über die einstimmige Wahl gefreut, bin aber zusammen mit der 1. Vorstandsfrau ganz schön sauer auf unsere Schatzmeisterin. Die hat uns nämlich ganz schön im Stich gelassen. Fehlt unentschuldigt und so konnte der Finanzbericht nicht vorgetragen und der bisherige Vorstand nicht entlastet werden. Daran ist aber auch die vorherige 2. Vorsitzende schuld, die ebenfalls unentschuldigt gefehlt hat. Klar, daß ich da mit meiner verlässlichen Art leichtes Spiel habe...

Nun geht's an die Arbeit und ich hoffe, wir können wieder mehr Projekte und damit Mitglieder in Angriff nehmen. Ebenso wichtig ist Verstärkung im Notruf. Denn 24h Service können 8 Frauen nicht stemmen. Jeder Ausfall wird kritisch.

Deshalb habe ich diese Woche gleich dreimal Bereitschaft. Gestern, heute und Samstag tagsüber. Heute Nacht gab es einen ominösen Anruf. Eine Frau rief um halb eins Nachts an und verlangte nach einem freien Platz für sich und ihre Tochter, ohnen Nennung weiterer Gründe. Ich habe ihr klarmachen müssen, daß wir keine Pension sind und habe nach ihren Gründen für den Anruf beim Notruf gefragt. Bis dato hatte sie nichts von einer Gewaltsituation erwähnt. Da hat sie einfach aufgelegt. Zur Zeit müssen wir sehr auf der Hut sein, denn gewisse Personen versuchen, die Adresse des FH rauszubekommen. Wir haben nämlich eine hochgefährdete Frau im Haus, deren Partner sie unter allen Umständen finden will.

Nun hoffe ich, daß die Nacht heute ruhig bleibt, denn momentan haben wir ein Zimmer frei und es könnte durchaus zu einem Einsatz kommen.

Montag, 9. November 2009

Z'amgschmust

Dieser Maximilian!

Samstag nachmittag hab ich auf ihn aufgepaßt, weil seine Eltern dringend zu Ikea wollten.
Als er eingeschlafen war, bin ich also angerückt, hab mich mit meines Bruders Läppi rumgeärgert (die hat keine Maus, für mich ein Unding) und gewartet, bis der junge Mann aufwacht.

Das ist er dann auch. Allerdings hat er sich über's Babyphon nicht bemerkbar gemacht, sondern ist aus dem Bettgekrabbelt und stand schon oben an der Treppe, der Schlawiner. Ist wohl sein neuester Trick - Babyphon austricksen.

Jedenfalls hat er gestrahlt, als er mich sah und wir haben gespielt, gesungen, vorgelesen und geblödelt. Als seine Eltern wieder kamen, hing er grad an mir dran und hat mich abgeschmust. Neueste Marotte ist wohl auch, das Oberteil hochzuziehen und den Bauch anzupusten.

Ich hab mich jedenfalls köstlich amüsiert!
Und Maximilian war ganz enttäuscht, als ich mich verabschiedete, ohne ihm seinen "Stinker" rausgemacht zu haben!

Freitag, 6. November 2009

Wochenende

Es ist soweit:

Freitag vormittag und ich fiebere dem Mittag entgegen, denn dann ist Wochenende!

Heißt dieses Mal: ich verdünnisiere mich ins Illertal.

Meine Nichten und Neffe verlangen nach mir und so steht wohl ein gemütliches Familienwochenende an.

Ursprünglich wollte ich ja Anja treffen, leider ist sie in Konstanz geblieben. Warum, weiß ich bis dato noch nicht, wir haben es noch nicht geschafft zu telefonieren.

Jedenfalls wird einmal Kino mit meiner Nichte drin sein.
Samstag ist Ikea angesagt, ich will sehen, ob ich die Billys im Angebot bekomme.
Ich brauch zwar nur zwei, aber meine Freundin nimmt mir einen ab und zu dem Preis muß das einfach sein!

Morgen oder Sonntag werde ich dann wohl Maximilian treffen, da freu ich mich schon besonders drauf. Zwar ist der kleine Mann diese Woche auch der Erkältung zum Opfer gefallen, aber ich denke mal, er ist wieder fit.

Auf ins Wochenende!

Montag, 2. November 2009

Lebenszeichen

Ein wenig schludern lassen habe ich meinen Blog - aber ich lebe noch. Und wie!

Die Woche Ungarn war schön, hat aber eine kurzfristige Depri bei mir ausgelöst.
Nicht nur, daß der Besuch an Pepi's Grab nicht den erhofften "Friedensschluß" gebraucht haben.
Nein, ich habe am letzten Tag in Wien auch noch Geister aus der Vergangenheit getroffen, die mich wider Willen mehr berührten, als ich wollte und geahnt hätte.

Inzwischen geht's mir wieder gut und das Leben hat mich wieder.
Nach einer turbulenten und sehr arbeitsintensiven Woche in der Arbeit war vergangenes Wochenende bei Anja echt schön.

Jetzt kann ich mir endlich vorstellen, wie schwierig der Alltag für Anja ist - sie ist doch sehr eingeschränkt, kann kleine Strecken nur mit Hilfe oder dem Rollator bewältigen. Die Phasen, in denen sie keinen Sauerstoff benötigt, werden zwar immer länger, aber er muß immer noch mit.
Der größte Teil des Tages geht für Erholung und Schlafen drauf. Anja hat zwischen Aufstehen und Schlafengehen 12 Stunden, wovon sie schon allein vier im Bad zum Herrichten und Verbinden benötigt, zwei weitere Stunden für die Unmengen von Medikamenten, die sie einnehmen muß.

So mußt ich ihren Unternehmensdrang am Freitag erstmal bremsen. Sie hatte leichtes Fieber und stand um halb acht immer noch im Bad. So habe ich kurzerhand das Kino auf Samstag verschoben und wir sind einfach gemütlich Abendessen gegangen. Hinterher mußte Anja zugeben, daß ihr das gut getan hat.

Samstag war ein ungeheures Programm für sie - nachmittags Friseur, abends Essen und Kino.
Kein Wunder, daß dann gestern der Ofen aus war. Vor allem weil sie abends einen heftigen Fieberschub hatte, mit über 39° Fieber! Mir hat sie 38.5 vorgeschummelt und ich hab sie gestern deswegen schimpfen müssen.
Zum Glück ging alles gut, aber es war insbesondere für Anja ein Riesen-Aufwand, den sie allein gar nicht bewerkstelligen könnte. Mein Auto war vollgeladen mit Rollator, Gasflasche und Sauerstoff-Gerät - eine dritte Person hätte gar nicht reingepaßt.

So war nach dem Michael-Jackson auch für Anja "This is it" - wir haben schon vor dem Schlafengehen festgelegt, das Sonntag Ruhetag wird und ich mich ins Illertal vertrolle.

Trotzdem haben die Gespräche mit ihr gut getan. Wir konnten vieles klären und planen und sind auch für's nächste Wochenende schon wieder verabredet. Da ist sie in Illertissen und wir wollen uns mit Steve und Billy treffen....einmal Kino, einmal Ikea. Aber ob es tatsächlich was wird, wird natürlich ganz kurzfristig in Abhängigkeit von Anja's Zustand entschieden.
Ich jedenfalls freu mich schon!

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Voller Terminplan

Was ist bloß los zur Zeit?

Ich stecke bis zum Hals in Terminen, an allen Ecken und Enden brennt es.
Und ich bin nur noch unterwegs!

Allein letzte Woche führten mich Termine dreimal nach München, diese Woche sind es immerhin nur zwei. Zwischen Diabetes-Schulung, Arzttermin, Urlaubsbesprechung, Herbsttreffen und Vorstandssitzung sehe ich mein Haus nur noch in der Dunkelheit und frage mich, wie#s im Garten aussieht.

Mit dem heutigen Tag sind noch ein Zahnarzttermin und das Kofferpacken angesagt, aber zuerst blüht mir noch eine schöne lange Doppel-Sitzung mit Chef und Ref-Leiter. Man bete für mich, daß die nicht zu lange dauert!

Ab morgen gibt es dann nur noch einen Termin: Ungarn!

Nach der Arbeit geht's gleich los. Zuerst sammle ich meine Mitreisenden in Neufahrn und München auf, danach begeben wir uns auf die Autobahn Richtung Salzburg, Wien, Bratislava und Budapest.

Györ heißt unser Ferienort, vielmehr Györsag, etwas außerhalb von Györ.
Mit Sicherheit werden wir Budapest und Györ besuchen, nach Lust und Laune auch noch andere Orte und auf dem Nachhauseweg am Sonntag, 25.10., nehmen wir Bratislava und ein Fußballspiel in Wien mit.

Ich wünschte nur, mein Koffer wär schön gepackt.....

Montag, 5. Oktober 2009

Wiesn-Nachlese

Wiesn-Nachlese

Für den Umstand, daß ich eigentlich kein so großer Wiesn-Fan bin, haben Mercedes und ich uns am Freitag dort heftigst amüsiert!Hier ein paar Tips für euren nächsten Wiesnbesuch

1. Freitag um halb zwölf bekommt man noch gut einen Platz im erstbesten Zelt

2. Die erste Maß hat's in sich!

3. Es hat definitiv etwas gutes, wenn man seinen Platz nicht allzuweit von Band und Toilette wählt

4. Ratet mal, wo Maurizio, Luigi und Sergio herkommen?

5. Selbst der doofste Ausländer kann nach einer halben Stunde "Ein Prosit der Gemütlichkeit" singen!

6. Als Dirndl-Mädl braucht man nur die erste Maß zu bezahlen, danach steht immer wieder eine neue da! Echt!

7. Nach einer Maß kan man spanischitalienischfranzösischholländischenglisch. Versprochen!

8. Wenn man die Box bis 15.30 Uhr räumen muß, sollte man frühzeitig mit dem nicht verboxten Nachbartisch anbandeln!

9. Wenn 8. geklappt hat, elegant Luigi, Maurizio und Sergio verabschieden und seinen Balkon bei Markus, Christoph, Antonio und Matthew Gassi führen.

10. Selbst wenn um 18.00 Uhr abends die Zelte wegen Überfüllung geschlossen sind - es gibt immer ein Hintertürchen!

11. Ordne folgende Namen den entsprechenden Ländern zu: Antonio, Matthew, Markus, Christoph England, Frankreich, Spanien, Deutschland...

12. Nicht nur München, sondern auch die Welt ist ein Dorf!

13. Laß dich zum Abschluß mit einer Rose und einem Wiesn-Herzerl zum Engel adeln und steig danach mit deinen zwei kichernden Nichten und einer verrückten Spanierin in ein Karrussell, daß du nüchtern nicht mal anschauen würdest!

14. Schreib dir auf, wie das Karrussell heißt, denn am Montag weißt du es schon nicht mehr, wenn du es anderen erzählen willst!

Muß ich mehr sagen?
Scheee war's!