Montag, 28. Dezember 2009

Heart goes international

Nach 5000 verkauften Büchern der Start in eine neue Auflage - das "Herzbuch" geht neue Wege.

Schon zu Pepis Lebzeiten hatten wir von der Option, das Buch ins Englische zu übersetzen, geträumt. Nach erneuten Anfragen meiner anglophonen Freunde nun die fixe Idee, das "Hirngespinst" in die Tat umzusetzen.

Und gleich alle Hebel in Verbindung gesetzt. Heike will mir beim Übersetzen helfen. Tino signalisiert vom Verlag aus Zustimmung. Natürlich müssen noch Details geklärt werden. Und mit viel Glück kann ich mit meinem Londontrip auch erste Kontakte zu englischen Verlagen zwecks Veröffentlichung knüpfen.

Heute Abend treffe ich mich mit Tino in München zum kontreten Gespräch bezüglich der Buchrechte. Ich bin gespannt wie Flitzebogen und würde mich total freuen, wenn dieses Projekt 2010 verwirklicht werden könnte!

"Heart goes international" wird mein Projekt für's Neue Jahr!

Samstag, 26. Dezember 2009

Oh du Fröhliche...

Jetzt ist es schon wieder vorbei, das Weihnachtsfest.
Aber sooo schön war es!

Wie üblich harmonisch-lustig. Der Hl. Abend bei meiner Schwester bei frischem Lachs mit Wildreis und Blattspinat, davor ein Krabbencocktail, danach ein Lebkuchenparfait.

Viele Geschenke, viel Spaß, viel Gesang und Gekicher - so soll's sein!

Am 25. die gleiche Besetzung mittags noch einmal, diesmal mit Bruderherz und Familie bei meiner Mutti. Die Enten hat meine Mutti in den Ofen geschoben und beaufsichtigt, der Rest oblag mir. Wobei Blaukraut schon tags zuvor fertiggestellt - aufgewärmt schmeckt's am Besten. Und natürlich Kartoffelknödel dazu. Davor ein Vogerlsalat mit Radicchio, Wachteleiern, Bresaola-Schinken und Honig-Senf-Dressing.
Nachspeise: ein exotischer Fruchtteller.

Dann gab's nochmal Bescherung für und an alle, die gestern nicht da waren. Letztendlich hat jeder nochmal was bekommen und Maximilian natürlich am meisten. Der wurde gar nicht fertig mit Auspacken, den Rest haben wir abends mit zu meinem Bruder geschleppt, wo wir abends noch einmal lustiges Gelage hatten, mit meiner älteren Schwester und Familie als Erweiterung.

Jetzt waren alle zusammen und Maximilian lief zu Hochform auf: "Ich bin gestaunt" und "Oberquatschpaul" waren nur zwei seiner urkomischen Wortkreationen. Wir stolperten über die ganzen Spielsachen, blödelten rum, Jasmin und Daniela haben geflötet und Maximilian hat mit seiner neuen Gitarre, die den Hl. Abend schon nicht ganz überstanden hatte, lautstark begleitet.

Heute nun ist Siesta angesagt. Lange schlafen, erst Mittags Reste niedermachen und bei herrlichem Sonnenschein ein bißchen raus.
Vielleicht klappt auch noch ein Treffen mit Anja und Stephan, mal sehen.

Frohe Weihnachten euch allen - ich hoffe, ihr hattet es auch so schön!

Dienstag, 22. Dezember 2009

Haifisch im Stadtbach

Das ist keine Schlagzeile einer verschlafenen Kleinstadt.
Das ist Maximilians feste Überzeugung!

Tatsächlich liefert der kleine Mann grad Schoten am laufenden Band und das mit einer Miene, die einen pausenlos unter den Tisch vor Lachen schickt.

So behauptete er am Wochenende doch glatt, er habe einen Haifisch im Bach seines Heimatortes gesehen. Allen Ernstes!

Heut nun erzählt mir meine Mutter, daß sie ihm erzählt habe, daß sie neulich zwei Suppentassen zerdeppert habe und ihr die langsam ausgehen. Maximilian daraufhin ganz trocken: "Mußt du halt besser aufpassen, Oma!

Der nächste Brüller: Mein Bruder hatte sich zum Frühstück mit unserer Cousine, die über Weihnachten zu Besuch weilt und Maximilians Patin ist, verabredet.
Maximilian zu seinem Papa: "Du sollst dich nicht mit schönen Frauen zum Frühstück treffen".

Da soll mal einer ernst bleiben!
Und wenn man dann vor Lachen am Boden liegt, legt Maximilian ganz "gschamig" den Kopf auf die Schulter und grinst einen spitzbübisch an.

Ich denke, wir werden Weihnachten viel zu lachen mit ihm haben!

Montag, 21. Dezember 2009

Vorweihnachtliches Wochenende

Randvoll gefüllt mir Aktivitäten, aber doch sehr gemütlich war mein Wochenende.

Freitag nach der Arbeit los und als erstes - wie meistens - bei meiner Schwester aufgeschlagen. Das liegt einmal als erstes auf dem Weg und außerdem gibt's da feinen Espresso und dieses Mal natürlich auch Platzerl *mmmmhh

Auf dem Weg zu Muttern hab ich mir einen Surfstick besorgt, denn wozu hat man einen Läppi, wenn er nicht überall funzt! Auf dem weiteren Weg gleich nochmal einen Espresso bei Bruderherz mitgenommen, um klar zu machen, wann ich Maximilian sehen kann. Der ist Freitag nachmittag immer bei der "Erna-Oma".

Abends dann versucht, den Surfstick und das Internet in Gang zu bringen. Hat aber irgendwie nicht mögen. Kurzerhand die Hotline angerufen, da war schnell klar: Die Registrierung dauert über Nacht. Also bis Samstag warten. So gab's einen gemütlichen Fernsehabend mit dem "Kleinen Lord".

Samstag hieß es Schneeschippen und Einkaufen. Mama mag bei dem Wetter nicht raus, dafür ich. Nach den Einkäufen bin ich nochmal bei Brüderchen vorbei und hab da auch Maximilian angetroffen. Der war gerade erst aufgestanden. Eine Stunde haben wir verblödelt und uns für den Abend verabredet.

Dann der große Moment: Funktioniert das Internet jetzt?

Es tat - und gleich hatte ich Mama an meiner Seite, die interessiert meine Aktionen verfolgte. Hab sie gleich mal ranlassen, aber sie muß erst üben, mit der Maus und den Befehlen umzugehen. Immerhin weiß sie nun, was "google" ist und wie die Maus funktioniert.
Trotzdem betonte sie am Ende des Wochenendes, daß sie auf gar keinen Fall "so ein Teil" haben will. Schade, das wäre ein schönes Geburtstagsgeschenk von uns allen geworden.
Aber sie fragte gestern, als ich wieder fuhr, extra nochmal nach, ob ich den Läppi an Weihnachten wieder mitbringe. Ich glaub, die ist infiziert! *lach

So haben wir nach Mittagessen und einiger Zeit vor dem Bildschirm noch Tee und Platzerl gefuttert und abends hatte ich dann extra viel Spaß mit Maximilian. Sabine, meine Cousine aus Berlin, war auch da und es war ein richtig schöner, besinnlicher Weihnachtsabend mit ganz viel Spaß.

Sonntag stand langes Ausschlafen, ausgiebige Bad-Session und lecker Mittagessen an. Denn schon kurz danach ging's weiter nach Stuttgart zu Felix, der gestern Geburtstag hatte.
Da war eine recht große und lebhafte Bande vor Ort, auch hier wieder gemütlicher Kaffee und Platzerl.

Halb sieben bin ich los und war um elf erst zuhause. Über die Alb lag Schnee, ebenso beinahe durchgängig ab kurz nach Augsburg. Und so kroch ich, wofür ich normalerweise 2,5 Stunden brauche, 4,5 Stunden dahin. Hilft nix!

Von mir aus könnte es trotzdem jetzt ein bisserl so bleiben, zu Weihnachten wär das genau das richtige Wetter. Aber für morgen ist ja schon wieder Tau, Regen und Glatteis angesagt. Wer hat denn das bestellt?

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Geschäftiges Treiben

Jetzt läuft dann doch irgendwie die Zeit davon.

Jede Minute bis Weihnachten schein verplant - aber lauter schöne Sachen!

Eigentlich wollte ich heute in der Mittagspause noch einen Surfstick, ein Geschenk und Nachschub aus der Apotheke besorgen. Da fällt mir ein - heut ist gemeinsames Weihnachts-Mittagessen.
Apotheke wird also kurzerhand auf morgen verschoben, bei Aldi flitz ich so schnell vorbei und das Geschenk muß auch noch bis Wochenende warten - noch ist ja nicht Weihnachten!

Überhaupt gehe ich heut zweimal essen. Denn heut Abend habe ich Markus zum running sushi nach Landshut eingeladen, nachdem er so fleißig meine alte Kiste und den Läppi auf Trab gebracht hat. Außerdem hatte er Dienstag Geburtstag.

Über's Wochenende geht es dann ins Illertal. Runter von der A7 auf einen Espresso zu Schwesterherz und Nichten, danach Mama heimsuchen und evtl. abends mit Maximilian verblödeln.

Samstag bleibt dann hoffentlich Zeit für Weihnachtsmarkt, Anja und Kino.
Sonntag hat Felix Geburtstag und ich mache mich über die schwäbische Alb nach Stuttgart, zum Geburtstagskaffee und Geschenke abliefern. Ich hoffe sehr, es schneit nicht, denn von Stuttgart aus geht's dann direkt zurück nachhause.

Auch Montag und Dienstag sind jeweils schon verplant - einmal bin ich bei Heike zu Besuch, Dienstag ist unsere letzte große Vorstandssitzung dieses Jahr.

Ein nettes Kompliment hat mir gestern die Schatzmeisterin des Vereins gemacht: Sie fände die Arbeit des neuen Vorstands jetzt schon viel harmonischer als mit dem vorigen. Konkret: sie kam mit meiner Vorgängerin nicht klar. Ich hätte eine so positive, harmonische Art, meinte sie. *Froi

Ganz schön kalt war die Standwache gestern Abend, obwohl wir dick eingepackt und eine kleine Heizung dort hatten. Aber drei Stunden rumstehen - irgendwann waren meine Oberschenkel leicht angekühlt und ich hab mich gefreut, nachhaus in die warme Bude zu kommen. Nebenher noch Bereitschaft bei einem freien Zimmer im Frauenhaus, da hätte ich auch nochmal raus müssen. Aber es war völlig ruhig.

Nun schlag ich mich hier mit Jahresabrechnung, Statistik, Stellenplanmodul und der Organisation kranker Reinigungskräfte bis zum Ende des SchlaDo durch, dann wartet Sushi *sabber

Montag, 14. Dezember 2009

London ruft

So mag ich das:

Vor ein paar Tagen hat mich ja Louise angeschrieben. Louise habe ich vor Jahren in München kennengelernt, als sie ihr Irish Pub in München neben dem Hofbräuhaus betrieb.
Louise, immer quirlig, sehr trinkfreudig und dann auch leider etwas aufbrausend. Zu anderen jedenfalls.

Leider hat sie München dann vor ca. 6 Jahren verlassen, um in ihrer Heimat Irland zu studieren. Wir hatten lange Kontakt und ich hab sie Anfang 2005 in Dublin besucht. Studiert hat sie nicht, aber mal wieder in einem Pub gearbeitet. Die Tage in Dublin waren voller Party, wir haben uns die Nächte um die Ohren gehaut, viel Spaß gehabt und tagsüber geschlafen. Soviel zu Dublin. Zum Glück war ich da vorher schon mal, so konnte ich wenigstens ein bisserl was von der Uni und Molly Malone erzählen...

Danach tauchte Louise unter. Ich konnte sie weder per mail noch per Telefon erreichen, Briefe an ihre Dubliner Adresse kamen zurück. Dachte schon, sie sei für immer verloren.

Doch dann, oh Wunder, schreibt sie mich letzte Woche über Facebook an.
Aus London, wo sie (mal wieder) ein Pub betreibt. Sie fragte nach dem Münchener Bekanntenkreis, der inklusive mir nur noch aus 2 Personen besteht, alle anderen hat es auf Nimmerwiedersehen in alle Himmelsrichtungen verschlagen. Inklusive Louise.

Nun jedoch wollte sie die alten Kontakte gerne wieder aufleben lassen, bevor sie (auch mal wieder!) in Brighton weiter studieren will. Sie sei das "Pub runnen" müde. *lach

Wie auch immer, da ich ja schon seit Jahren wieder nach London möchte, war das natürlich die Gelegenheit und ich habe gleich mal dezent angefragt, wie flexibel ihr Wunsch nach Treffen denn sei. Natürlich hab ich nebenbei gleich mal meinen Terminplaner und Flüge gecheckt.

Gestern dann Louses Antwort - ich kann kommen, wann immer ich will und bei ihr übernachten. Sie wohnt nahe Luton, aber Standstead und Heathrow sei auch kein Problem.

Also kurzerhand die Flugpläne gestürmt und nicht gerade den billigsten, aber den für mich bequemsten Flug nach London sicher gemacht.

So geht's jetzt am 19. Januar abends los nach Heathrow. Louise holt mich dort ab und dann wollen wir um die Häuser ziehen. Bei mir steht shoppen und die Märkte in Camden und Portobello ganz oben auf der Liste, aber sicher sind auch gaaaanz viele Pubabende dabei.

Außerdem will ich meine ehemaligen Stiefkinder Jess, Sarah-Jane und Josh wieder treffen, vielleicht ist auch Damien mit von der Partie. Die habe ich nun 7 Jahre nicht mehr getroffen und es ist viel passiert: Josh ist inzwischen Papa, Jess verlobt, Sarah-Jane hat zwischenzeitlich ihr viertes Kind und Damien muß in den Himmel geschossen sein.*lach
Zudem treibt sich auch noch eine ehemalige Schulkameradin von mir dort rum, mit der ich Abi gemacht habe. Die hab ich via Facebook auch schon aufgetrieben und warte nun gespannt auf Antwort.

Ich bin schon ganz aufgeregt und hibbelig!

Samstag, 12. Dezember 2009

Aüßerst fröhliche Weihnachtszeit

Hach, was bin ich gut drauf!

Da ist nicht nur der neue Läppi, ein gemütliches Wochenende und soviel netter Zuspruch (im Nachhinein nach Jahren) aus dem Vereinigten Königreich.
Nein, heut hab ich auch noch Rick's Vorgänger auf dem Tollwood getroffen.
Stand handyphonierend nebend mir. Samt Freundin, ich hatte die beiden vor ca 3 Jahren verkuppelt.
Recht verdrießlich schauten die beiden aus, waren auf meine Fragen recht einsilbig. Nur als ich meine guten und häufigen Kontakte mit Mercedes samt Besuch erwähnt, konnte ich bei Alois den alten Ärger erkennen: Er hat mir nie verziehen, daß ich die Freundschaften, die ich über seine Bekanntschaften geschlossen habe, weitergeführt und intensiviert habe. Als ob ich ihm was klauen würde!

Jedenfalls hab ich die beiden ganz frech angestrahlt und das kam aus tiefstem Herzen, weil's mir einfach so gut geht. Das Gespräch war den beiden unangenehm und wir haben uns bald wieder verabschiedet.

Inzwischen tüftle ich an einem Flug nach London, um meine "irische" Freundin Louise, die in den Londoner outskirts ein Pub betreibt, im Januar zu besuchen. Zu diesem Besuch, wenn es so klappt, wie ich mir vorstelle, fehlt nun nur noch die Zusage von Louise. Jess, meine "kleine" ehemalig Stieftochter, freut sich schon auf ein Treffen. In einer langen mail hat sie sich an ihre schönen Ferien hier erinnert und wie gerne sie mich wiedersehen will. Und ich freu mich auch!